Trojaner und Spyware – wie kann der PC-Anwender vorbeugen und bei einer Infizierung vorgehen?

Schutz vor Computervirus

(Bilderquelle: Pixabay.com - CC0 Public Domain)

Trojaner und Spyware

Umso mehr das Internet den Alltag der meisten Menschen bestimmt, umso größer ist der Schaden den unerwünschte Anwendungen auf privaten Rechnern anrichten können. Wer im Internet surft wird sich früher oder später mit den Thema der schädlichen Software auseinandersetzen müssen. Trojaner sind Schadprogramme die wie echte Anwendungen aussehen. Sie replizieren sich nicht selbst wie es ein Virus oder Computerwurm tut. Trotzdem sind diese Programme gefährlich, da sie eine Hintertür in dem Computer öffnen durch die persönliche Informationen gestohlen werden können.

Spyware sind, wie der Name es schon sagt, Spähprogramme die das Nutzungsverhalten der User im Internet ausspionieren. Diese Programme werden dazu benutzt Werbung gezielt zu positionieren und gesammelte Daten an Dritte weiterzuverkaufen.

Beide Schadprogramme können sich nicht selbstständig installieren, sondern werden häufig unwissentlich von dem User selbst aus dem Internet heruntergeladen. Deswegen ist immer Vorsicht geboten, wenn Anwendungen oder Programme aus dem Netz auf den eigenen Rechner installiert werden. Wer der Quelle dieser Programme nicht vertraut sollte lieber die Finger davon lassen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Um den eigenen Rechner vor dem Befall mit Schadsoftware zu schützen ist die Installation eines guten Antivirenprogramms unerlässlich. Diese Software warnt den Nutzer rechtzeitig vor unsicheren Internetseiten und Downloads und erkennt Schadprogramme. Damit die Antivirensoftware gut funktioniert sind regelmäßige Updates nötig die die Programme befähigen den neuesten Bedrohungen stand zu halten. Weitere Infos dazu auf: https://www.windows-faq.de/2018/11/21/wie-sie-trojaner-und-spyware-effizient-und-schnell-wieder-von-ihrem-windows-pc-loswerden/

Wie erkennt man den Schaden?

Trotz aller Vorsicht lässt sich der Befall des Rechners nicht immer vermeiden. Unerwünschte Schadprogramme lassen sich an mehreren Merkmalen erkennen. Wenn in dem Browser plötzlich Toolbars auftauchen die vorher nicht da waren, die Startseite eine andere ist, als es vorhin der Fall war oder eine unbekannte Suchmaschine aktiv wird, ist das ein ziemlich sicheres Indiz für den Befall des Rechners. Auch Werbefenster, die ständig unaufgefordert erscheinen können ein Hinweis dafür sein dass der Rechner infiziert wurde. Spätestens dann wenn diese Symptome auftauchen besteht Handlungsbedarf, um die Kontrolle über den eigenen Rechner wieder zu erlangen.

Schaden beheben

Schadprogramme dieser Art lassen sich normalerweise nicht durch den User von dem befallenen Rechner deinstallieren. Selbst wenn sie identifiziert werden ist es nicht einfach sie nachhaltig und sicher zu entfernen. Dafür gibt es spezielle Software, die dabei hilft unerwünschte Anwendungen wieder loszuwerden. Aus vertrauenswürdigen Quellen im Internet können zum Teil auch kostenlose Tools geladen werden, die sich des Problems annehmen. Computermagazine bieten auf ihren Internetseiten oft eine Reihe von Programmen an, die darauf spezialisiert sind, unerwünschte Software zu erkennen und zu entfernen. Diese helfen dann den Computer wieder sicher zu machen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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